Traumafolgestörungen erkennen

 

Traumafolgestörungen sind vielfältig. Die bekanntesten sind die Akute Belastungsstörung und die Posttraumatische Belastungsstörung. Aber auch die Anpassungsstörung oder eine Spezifische Phobie können durch eine Belastungserfahrung verursacht sein. Nach langjährigen Gewalterfahrungen finden wir vor allem die Andauernde Persönlichkeitsveränderung nach Extrembelastung sowie die Dissoziative Identitätsstörung. Letztere kann mit Psychotischen Erleben verwechselt werden, was gravierende Folgen für Betroffene hat.

 

Es ist inzwischen gut dokumentiert, dass viele Menschen mit psychischen und psychiatrisch relevanten Störungen von Gewalterfahrungen wie Vernachlässigung, körperliche Gewalt oder sexuellem Missbrauch betroffen sind. Die psychische Störung ist immer Ausdruck eines Bewältigungsversuchs und so einzigartig wie der betroffene Mensch. Insofern erfordert es von Mitarbeitenden in sozialen Berufen genau hinzusehen und die richtigen Fragen zu stellen, um entsprechende Zusammenhänge erkennen zu können und damit angemessene Unterstützung anbieten zu können.

 

Anhand von Fallbeispielen werden typische Symptome besprochen, wie sie nach belastenden Erfahrungen auftauchen können. Auch nach vielen Jahren zeigen sich Beschwerden, die auf traumatische Erfahrungen hinweisen.

 

Es wird darum gehen, sich für diese Symptome zu sensibilisieren und sie anzusprechen, um Betroffene der passenden Hilfe zuführen zu können.

 

 

 

Referentin: Dipl.-Psych. Stefanie Rösch 

 

Zielgruppe: Mitarbeitende in psychosozialen Berufen, die mit traumatisierten Klienten arbeiten oder mehr darüber erfahren möchten.

 

Termine: 06.-07. Februar 2019, 9-17 Uhr

 
Kosten: 250 Euro

 

 

 

 

 

2019_Traumafolgestörungen_Ausschreibung.
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