Recovery: Wieder gesund werden

 

Was müssen wir tun, um die Gesundheit unserer Klienten zu fördern, anstatt nur ihre Krankheit zu behandeln? Die klassische Psychiatrie zielt darauf ab, Symptome zum abklingen zu bringen oder erneute Krisen zu vermeiden. Gesundheitsförderung ist bisher nur selten ein psychiatrisches Anliegen.

 

In Ländern wie Neuseeland oder Teilen der USA wurde unter dem Begriff “Recovery” (Wiedererlangung von Gesundheit) ein Konzept entwickelt, das Gesundung bei allen Menschen für möglich hält. Gesundung bedeutet in diesem Ansatz nicht zwangsläufig Heilung. Vielmehr zielt es darauf ab, daß ein Betroffener ein zufriedenes und erfülltes Leben führen kann, auch wenn die Erkrankung weiterhin anhält.

 

Dieser Workshop führt in das Recovery-Konzept ein und bietet konkrete Hilfen für die Umsetzung im Alltag. Besonderen Wert wird dabei auf die Entwicklung einer Haltung gelegt, in der wir bei unseren Klienten ihre Möglichkeiten für Wachstum und Gesundung ständig vor Augen haben. Wie kann es uns gelingen, die Stärken des anderen zu sehen und die Hoffnung auf Gesundung auch bei langzeitkranken Menschen nicht zu verlieren? Welche Methoden gibt es, um unseren Klienten zu helfen ihre Resignation zu überwinden und ihre Motivation und Hoffnung wieder zu entdecken?

 

Referent: Dipl.-Psych./Psychologischer Psychotherapeut Andreas Knuf

 

Zielgruppe: Mitarbeitende in psychosozialen Berufen, die mit langzeitkranken Menschen arbeiten.

 

Termin: 14.-15. November 2019, 9-17 Uhr

                              

Kosten: 250 Euro

 

2019_Recovery-Ausschreibung.pdf
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