Ärger, Wut und Kontrollverlust überwinden

 

Viele unserer Klienten haben starken Ärger, den sie oft nicht angemessen kontrollieren können. Es kommt dann zu teils heftigen Konflikten mit dem sozialen Umfeld oder dem Hilfssystem. Ein Teil der Aggression wird auch gegen die eigene Person gerichtet. Selbstschädigende Verhaltensweisen bis hin zu Suizidversuchen sind die Folgen. Dies gilt besonders für Menschen mit Persönlichkeitsstörungen, ist aber bei anderen Krankheitsbildern und in akuten Krisensituationen zu beobachten.

In diesem Seminar geht es darum, zunächst besser zu verstehen warum manche Klienten zu aggressivem Verhalten und zu Ärger neigen. Meistens verbirgt sich hinter der Aggression keine gesunde Form der Selbstbehauptung. Vielmehr führen unerträglich erscheinende Gefühle wie Scham, Hilflosigkeit oder Angst zu den Ärger-Reaktionen im sozialpsychiatrischen Alltag.

In einem weiteren Schritt erarbeiten wir Handlungsstrategien wie mit Ärger und Kontrollverlust in Alltagssituationen umgegangen werden kann. Wie können Klienten lernen, die „Wutwelle“ zu beobachten ohne ihr zu folgen? Was können wir tun, damit Klienten sich weniger bedroht fühlen und gar nicht erst mit Ärger und Aggression reagieren müssen? Wie können selbst- und fremdschädigende Verhaltensweisen beendet werden? Und wie gelingt es uns Fachleuten, nicht selber auch wütend zu werden und dann in eskalierende Konfliktsituationen mit Klienten zu geraten?

 

 

Referent: Dipl.-Psych./Psychologischer Psychotherapeut Andreas Knuf

 

Zielgruppe: Mitarbeitende in psychosozialen Berufen, die mit Borderline-Klienten arbeiten oder mehr darüber erfahren möchten.

 

Termine: 28.-29. November 2019, 9-17 Uhr 

 

Kosten: 250 Euro 

 

 

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Ärger, Wut und Kontrollverlust überwinden
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