Borderline besser verstehen

Therapeutische Hilfen für Menschen mit Borderline-Erleben bilden eine der größten Herausforderungen für die psychiatrische Arbeit. Professionelle Bemühungen geraten dann an Grenzen, wenn es Fachleuten nicht mehr gelingt, das psychische Erleben von Betroffenen und ihre inneren Motivationen zu verstehen. Gerade Borderline-Symptome wie Selbstverletzungen, Schwarz-Weiss-Malerei oder extreme Stimmungslabilität wirken immer wieder uneinfühlbar, entstehen aber aus einer einfühlbaren emotionalen Logik.

 

Im Rahmen dieser Fortbildung soll ein Verständnis für das Krankheitsbild Borderline vermittelt und Einblicke in das Erleben Betroffener und Ihrer Reaktionen gegeben werden. Die TeilnehmerInnen erhalten grundlegende Informationen über das Störungsbild und Behandlungformen, wie beispielsweise DBT-Therapie nach M.Linehan und die Schematherapie.

 

Ziel der Fortbildung ist es, Borderline verstehbar werden zu lassen und Hilfen für den Umgang mit Borderline-Klienten zu gewinnen. Dabei werden auch Möglichkeiten des Umgangs für kritische Situationen erarbeitet (z.B. Selbstverletzungen, Beziehungsabbruch). Die Fortbildung vermittelt nicht in erster Linie psychotherapeutische Qualifikation, sondern Hilfen für die Arbeit mit Borderline-Betroffenen im sozialpsychiatrischen Kontext.


Diese Fortbildungsveranstaltung bietet verschiedene Brücken, um Borderline-Verhaltensweisen für professionell Tätige nachvollziehbarer zu machen. Dazu dienen Erfahrungsberichte von Betroffenen, suggestive Übungen und Rollenspiele. Aus einem besseren Verständnis heraus lassen sich dann leichter angemessene therapeutische Interventionen erarbeiten.

 

Referent: Dipl.-Psych./Psychologischer Psychotherapeut Andreas Knuf

 

Zielgruppe: Mitarbeitende in psychosozialen Berufen, die mit Borderline-Klienten arbeiten oder mehr darüber erfahren möchten.

 

Termine: 22.-23. September 2016, 9-17 Uhr 

 

Kosten: 240 Euro

 

Freie Plätze: 0 (Warteliste verfügbar)

 

 

2016_Borderline-Ausschreibung.pdf
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